hier <klick> ein weiterführender link. danke für die aufmerksamkeit.
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„ziemlich beste freunde“ stand heute mal auf dem kino-ausgeh-mußt-du-sehen-to-to-liste.
mich hate der film persönlich sehr angesprochen. teilweise sehr lustig, unterhaltsam aber auch nachdenklich und mit sehr schönen bildern ausgestattet. kann ich nur empfehlen.
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…wünsche ich euch und was ich sonst noch so die letzten tage getrieben habe kann man hier nachlesen. 😉
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sollte man diesen fiml: Der Gotte des Gemetzels. ich hatte letztes wochende das vergnügen den film in HH im orginal, also „in english“ zu sehen.
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aufgewacht im morgen
die ruhe der nacht im leib
gereist bin ich
durch die nacht
druch die welt
in mir
und um mich herum
und überall
den hauch des lebens gespührt
wie ein warmer wind
den hauch der liebe vermisst
eiskalt aus nord
das wechselbad
mich belebt
mir bewusst macht
was leben ist
der wert
es zu leben
zu genießen
wie es kommt
und
auch wieder geht
wie der traum
wenn der tag
erwacht
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rückflug & arival
ein guter tag, denn die abreise war nach wie vor nicht all zufrüh anvisiert worden von dem reiseunternhemen. was bedeutet, schlafen wie immer bis um kurz nach neun, aufstehen und dann langsam, nachdem alle kinderchen aus dem bett gekrochen sind zum frühstück. ich verspührte sogar eine guten appetit, was mich nach dem letzten tagen ernährungstechnisch doch schon weiter brachte.
mich hatte es ja, neben meinem sohn, auch mit einem darminfekt ergriffen. gut ich war nach zwei tagen wieder so fit, daß nix auffiel, aber mein sohn hatte es etwas heftiger getroffen. nun ist er aber wieder fit. mutties heimatküche und ein gutes gediegenes mahl bei MC auf dem rückweg vom flughafen…
aber fange ich erstmal mit der rückreise ansich an. unspektakulär. der transferbus war diesmal größer und so kurvten wir eine gute stunde durch´s dorf um hotele zu besichtigen. nach einer weitere knape stunde fahrt erreichten wir den airport, wo es dann auch zeitüblich in den flieger ging. eine einheimische charterfluggesellschaft verschaffte uns die zweifelhafte ehre, sitzabstände für 13 jährige genießen zu dürfen.
dafür war das essen um klassen besser. kein doppeltes schwarzbrtsandwich mit einem hauch von strecifett und einem ebenso dünnen hauch von belag nebst geraspeltem gemüse gab es auf dem hinflug.
nun gab es warmes fleisch, mit reis und gemüse, ein kleines brötchen mit butter und ein stücken marmorkuchen. richtig lecker, kann ich mal sagen, ganz anders als dieser mager-mich-ab-shit-und-spar-gleichzeitig-am-budget vom hinflug.
in hannover angekommen, war die sache mit em shutteltaxi etwas komplizierter, ging dann aber doch. im auto gesessen, schnel auf die A2, erstmal raus aus dem hannover pulk und dann noch mal nachtanken und lecker essen fassen in einer bekannten schnellrestaurantkette. da ging´s dann meinem sohn auch wieder ein stückweg besser.
zuhause angekommen verschwand er auch als erster im bett. meine große half ganz fleißig meiner holden beim wäscheauspacken, die kurze war oben in ihrem zimmer und ich schaffte mich auch irgendwie so durch die gegend.
noch schnell die digitalbilder auf den MAC geschoben, dann war schicht angesagt.
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…tag irgendwann. sagen wir mal grob tag 16, denn tag 17 war der tag des rückflugs.
was macht ma(n)n so im urlaub ? der tagesablauf gestaltete sich grob nach folgendem muster: etwa gegen neun uhr aufstehen, warten bis das letzte der kinder angezogen und fetig für den gang zum frühstück ist. das frühstück ging, für die spätaufsteher, bis halbelf. da war dann aber nur noch begrenzte auswahl an nahrungsmitteln und auch die plätze waren schon beschnitten. denn das servicepersonal traf dann schon die ersten vorbereitungen für den mittagstisch.
hiernach ging es über einen kurzen zimmerbsuch, zwecks badezeug holen, meist zum pool oder zum strand. im pool plantschte die kurze am liebsten, da sie echte fische im meer erspäht hatte. die waren allerdings so klein, daß man schon genauer hinschauen mußte. da ich mich vorsorglich mit lesestoff eingedeckt hatte, döste ich lesend im schatten und wühlte mich durch die literatur. hauptsächlich durch die Spiegel Special Ausgabe 5/ 11 Japan.
sehr interessant, wenn auch bestimmte artikel mit den fakten überschneidend geschrieben wurden, sodaß man oft das gefühl hatte, mensch das habe ich doch schon mal gelesen. das wird wohl aber daher rühren, daß eben diese grundlagen in dem jeweiligen artikeln die gleichen waren, nur eben von einem anderen standpunkt aus her betrachtet.
ganz nebenher verschwand ich natürlich auch im wasser, was in der ersten woche noch recht angenehm war, da zum einen die temperaturen sowohl vom wasser auch von der umgebung her noch höher waren.
in der zweiten woche wurde es schon mal schattiger durch den frischen wind, gerade im schatten, den ich dann aber auch kaum noch aufsuchte, oder wenn man mit nassem badezeug so rumstand.
ganz angenehm waren aber auch die eine oder andere partie tischtennis mit meinem sohn. er hatte in der schule tischtennis AG und zeigte sich schon recht gut. da ich ja schon ewig nicht mehr gespielt hatte, mußte ich doch einen gehobene anzahl an spielen an ihn als gewinn abgeben. sei´s drum, hat halt spaß gemacht.
meine älteste döste weitesgehend in der lieg rum. unnötige aktionen vermied sie gänzlich. schlafend war der urlaub für sie am besten. meine holde hatte den urlaub auch mit lesen verbracht, bücherweise.
mittags gegen eins ging´s dann zum essen entweder an der strandbar, oder halt im restaurant. jenachdem wo man lag. dann wieder zur liege bis zum crep, welche gerade meine jüngste liebte, pfannekuchen auch lecker, aber spätestens zum kaffee.
was für ein stress. gegen fünf habe mich dann bemüht meine ar**h sprotlich zu besegen. joggingschuhe und springseil hatte ich ja im gepäck und für das karate braucht man ja gar nix. zuimndest nicht im urlaub. gelaufen bin ich an der promenade, wie fast alle dort. für den rest fand sich eine nicht in gebrauch befindliche terasse, schattig überdacht, direkt am grundstücksrand zur promenade.
dann war war showdown angesagt. abendbuffet, reihlich angefüllt mit den leckerreien ging es hin und wieder nch in die lobby, für leichte abendunterhaltung, ein gespräch oder auch mal in´s dorf – also zum dorfbasar, den ich ja schon vom letzten mal her kannte. mich zog es aber nur ein mal dort hin, bin halt ein mann. also bin ich nur zum telefonieren mal dort hin. den rest des abends verbracht eich im elternschlafzimmer auf dem bett liegend, mich dem deutschen sateliten TV hingebend. abwechselnd mal das ein oder andere kind neben mir liegend, daß dann mit mir zusammen TV schaute.
das war so ein – wie viele andere.
schön war insgesamt auch, daß sich alle kinder von der besten seite zeigten. nicht nur das ich eine recht ausgediegenen kontakt zu ihnen hatte, sondern das wir auch sehr oft zusammen waren, als familie. gut kompromisse mußte wohl jeder eingehen, aber es hatte eben auch seine guten seiten.
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ich bin mir nicht ganz sicher ob es genau dieser tag war, aber ich belasse es mal dabei. denn es ist im grunde genommen irrelevant ob es der dritte oder der vierte tag war. was mich zum einstimmen auf diesen vorschlag meiner holden gebracht hat, lässt sich für einen richtigen „kerl“ weder physisch noch pychisch nachvollziehen.
es war eine marktfahrt mit dem dolmus nach manavagat angesagt.
für die nichtfrauen unter den lesern: marktfahrt bedeutet shoppen, ja genau dieses häßlich wort im männlichen wortschatz, der einen zustand bescheibt, wenn frauen in einen rausch verfallen, der alle logischen argumente ausblendet. märkte in diesen orientalischen gegenden sind nicht etwa darauf ausgerichtet sich mit dem zu versorgen was man zum überleben braucht, sondern mit dem was der örtlichen bevölkerung das leben angenehm macht – was ich im grunde genommen nicht als einen misstand ansehe.
es wird alles feil geboten, was man nicht nur im gepäck hat, also zumeist nur wenige hundert meter im hotel, maximal aber weniger kilometer im gediegenen heim. vorzugsweise markenkleidung, oder sollte man gleich besser sagen, kleidung die so aussieht als sei sie markenkleidung, aber nur einen bruchteil dessen kostet, was sie unter normalen umständen kosten müsste und nicht selten auch einen genauso „guten“ qualitätsstandard hat.
mann scheut sich auch nicht mit dem plagiat noch werbung zum machen. werbesprüche wie „alles orginal gefälscht“, „gefälscht aber dafür billiger“ oder „billiger/ besser als im ALDI“ dürften so manchem rechtsanwalt hie zu lande di egoldenen münzen in´s auge treiben. auf der anderen seite sage ich, som anch markenhersteller sollte sich echt mal überlegen, ob nicht eine null zuviel hinten dran ist, das omma verutscht ist. ob die ware dann tatsächlich besser ist wage ich aber auch weitläufig zu bezweifeln. fleecejacken die schon bei der anprobe eine fleeceteppich auf dem T-shirt hinterlassen, als hätte man eine loses flokati aufgeklebt , dürftenwohl kaum die erste wäsche überstehen. selbst meine gut 8 jahre alte VAUDE fleecejacke, noch mit hanflogo !, lässt nicht soviel ihresgleichen auf der drunterliegenden ware.
jedenfalls meine frau und der rest der familie war glücklich. auch wenn sich meine jüngst erstmal nicht so begeisetrt von der idee eines marktbesuches zeigte. ganz benebei hatten wir noch eine andere mutti nebst tochter mitgenommen, übrigens auch hier aus dem „dorf“, welche sich alleine sich nicht so richtig traute.
lustig ist´s alle mal, wie die preise purzeln, wenn man sich traut. als vorgabe riet selbst die reiseleitung zu preisnachlässen von 30 prozent. ich habe festgestellt, wenn der händler anfängt sich wegzudrehen oder sein gesichtsausdruck von freundlich auf ernste mine umschwenkt, dann hat man das preisniveau erreicht wo man sich unterhalten kann. das war dann oft so bei 45 prozent.
und was einem alles erzählt wird.
ganz groß war dieses jahr ( könnte aber sein die jahre davor auch schon ) ein ehmalig deutscher outdoorhersteller.
er hat den laden ja verkauft an investoren. ausverkauf nenne ich sowas. das sich die marke aber schon in den jahre zuvor zum kaufhausrenner gemausert hatte, steht ja aber hier nicht zur debatte. leider eigentlich, finde ich. da wurde auch einiges an qualität auf der strecke gelassen.
ich habe mich ja beim rundgang gegenüber der weiblichkeit zurückhalten weitestgehend entspannt gezeigt. nur hin und wider schaute ich schon fast ernsthaft mit rein. tat mal einen fachmännischen griff zum material oder betrachtet detaillies.
da viel mir dann doch schon das ein oder andere auf, ma(n)n kennt sich da ja aus.
reisverschlüsse die nicht so funktionierten wie sie sollten, oder fleecejacken, ja sie hatten es mir angetan, die in angepriesenen TEXAPOR funktionsjacken, ja man scheut sich noch nicht mal davor, einen markenrechtlich geschützte funktion bei einfachem nylon anzupreisen, verkehrtherum eingezippt werden. man zieht also zunächts mal die doppeljacke aus, legt die außenjacke weg, dreht dann die ärmel auf links, um dann die nun separate innenjacke erneut wieder anzuziehen. erstaunlich. kannte ich so nicht. natürlich versicherten mir der händler das sei beim „orginal“hersteller auch nicht anders und meine holde, als fachfrau der materie international bekannt und gefürchte, wusste das natürlich auch.
ja ne iss klar sag ich da nur.
ich ziehe also die nasse außenjacke aus, um mir dann mit einer äußerst geschickten umwendung den nassen lappen über den noch trockenen „pelz“ zu ziehen. ein echt netter schenkelklopfer.
jedenfalls war die ganze aktion mit knapp drei stunden inkl. 2x halber stunde fahrt vorbei und die meinigen mehr als glücklich. die haushaltskasse war erleichtert, plan mäßig wie mir meinen holde versicherte, und mit den tüten bewaffnet ging´s auf zimmer. erstmal auspacken und anziehen.
weitere einkaufstouren verkniff ich mir als begleitung. es fand aber auch nur noch eine vor ort statt und eine weitere nach manavagat , diesmal aber nur meine älteste mit meiner holden.
ich habe mir währenddessen in diesem urlaub eine schöne nasse rasur beim hotelansässigen friseur gelsietet – acht euro – inkl. trinkgeld.
im grunde genommen ist es nicht das was es sein sollte. einheimische sollen leben, am besten von dem was sie verkaufen. die käufer sollten sich das kaufen, was sie wirklich brauchen. es geht nicht darum hippe markenwaren mit vorprogramiertem – ich sagen provozierter ! – mangelzugang als shop-marktpolitik zu kaufen, sondern es geht darum IN zu sein. und da sind sei alle gleich. sie verstecken sich vor ihrem eigenen ich, was sie oft noch nichteinmal kennen.
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überblicke und eindrücke
das hotel ist wirklich gut und zu empfehlen. gut auch wenn ich schon etwas über die fünfeinhalb sterne gesagt habe. hier mal ein onlinecheck.
das es natürlich leute gab die gemeckert haben, war ja klar. aber bei der poolanlage, mit rutschen, getrenten bereichen von dümple-faul-dahin pool, kinderbecken für die kleinsten, einem separatem wasserrutschenbereich und einem völlig getrenntem 50m sportbecken, hat man schon genug.
das ganze hotel sehr sauber und im allgemeinen gutem zustand, wobei man gerade bei dem bauzustand sagen darf, man sollte die landestypischen eigenschaften nicht vergessen. viel marmor und holz, edelstahl und glas, verbesserungen und/ oder pflege der baulichkeiten in bezug auf den bauzustand etwas außen vor gelassen. hier und dort ist schon mal feuchtigkeit durch die decke gekommen, wie auch eine lüftung über außenfenster oder lüftungsschacht der zimmerbäder suchte man vergebens. schimmel war aber dennoch nicjt zu finden. das hotel rühmte sich sogar, seh rumweltschonend zu haushalten. insektiziede wurde zwar verwendet, aber umweltschonend und gesundheitlich unbedenkliche nach EU standard. man kann es zwar so nicht sehen, aber es roch nie penetrant steril oder gar aufdringlich nach reinigern.
die zimmer, dezent frablich gestaltet, übersichtlich den umständen entsprechend eingerichtet und klimatisiert. bei den möglichen temperaturen eine gute sache. sogar an mückengitter hatte man hier und da gedacht. gewohnt wurde in zwei drei stückigen trackten, mit obulententem luftraum als „flur“ worin sich auch der gläserne bewegte.
geränke alles einheimische kostenlos/ all-inklusiv ob kalt oder warm. sogar türkisch mokka und echten ürkischen tee bekam man, also nicht so einen automatenverschnitt.
neben dem buffet hauptrestaurant, mit schattigem außensitzbereich, gab es noch ein a la card restaurant, 7 gänge !, was wir aber aufgrund eigener gesundheitlicher engpässe ( mein sohn drei tage ich selbst eineinhalb atge ) nicht aufsuchten.
ich selbst muß aber sagen, beid er auswahl am hauptbuffet mit grill, reichlich salat, nachtisch und dem restlichen „kram“ mußte ich das auch nicht so haben.
außerdem gab es noch ein einheimisches grillrestaurant im außenbereich, aber nur mit sitzplätzen unter freien himmel. da war es dann die letzten tage mit nur 22c° und viel wind schon zu frisch für.
weitere speißen konnten mittags über glaube ich drei stunden an der strandbar zugenommen werden.
an der poolbar gab es noch pizza und später kleine pfannekuchen sowie.
in einer weiteren kleineren holzhütte – für die touris halt *rümpf die nase* – wurden crepes frisch zubereitet. wobei man sagen kann, das es wohl eher eine türkische variante ist. aber immer alles lecker und reichhaltig bis man nicht mehr konnte.
so machte man einfach nur urlaub oder geht dann abends eine runde am starndbulevard spazieren, schwimmen, oder eben laufen am strand. wem das nicht gereichte, der durfte sich nch im hauseigenen fitnesstudio austoben. drei laufbänder, ein crosstrainer, zwei rudermaschienen und so ein multikraftgerätetrum, der aber in einem mehr bedauernswerten zustand war, funktionabel aber obacht !, sowie drei weitere kraftgeräte.
animation war nicht so das schlagwort. gabe sneben steparobic, yoga, mit westlicher lauter musik, hört hört, hat mich schon bei zuschauen mehr abgestoßen als angesprochen. am starnd gab es noch bocha, beachvollyball und dart. wurde zwar immer alles laut ausgerufen, aber auch unaufdringlich. wer wollte konnte, oder wer mußte hatte die chance.
ich hatte „meinen sachen“ dabei.
was noch zu erwähnen gilt ist die wöchentlich wechselnden animation. iss halt so überall, war auch nix aufregendes, unterhaltung halt. den starten machten natürlich die kids aus dem kidsclub den es auch gab.
war übrigens mein erster urlaub mit meinen kindern, wo keines von denen bei der animation war. auch ein völlig neuer zustand, die kinder nicht abends einsammlen zu müssen um ihnne klar zu machen, daß mit den eltern im urlaub sind und sich die welt auch noch anders dreht.
überhaupt kinder. meine drei haben sich alle vorbildlich benommen und alle haben ehrlich und freiwillig offen gesagt, daß ihnen dieser urlaub sehr gut gefällt und sie haben sich alle mehrmals dafür bedankt. unglaublich was kinder doch für engel sein können. sogar meine holde zeigte sich zufrieden, auch wenn der strom an lobungsauffroderunge ihrerseits die ersten drei tage kaum abriss. man muß auch mal glück haben.
der wesentlichste faktor war dafür war aber auch das wetter. tagsüber maximal 27c° aber immer frischer wind und abend bzw. nachts so kühl das man im schlaf nicht was trinken mußte um nicht zu dehydrieren.
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der erste richtige tag vor ort
früh im bett gewesen, verständlichwerweise wie erschossen und erstmal ausgeschlafen. wachgeworden bin ich ich denoch mehrmals, denn das liegen in diesen weichen betten ist nicht mein ding.
meine heimschlafstätte besteht aus einem japanischen tatami und einem traditionellem futon.
also nicht eines dieser auch scon nicht mehr so neumodischen teile mit schaumstoffsuperduperkernen und wellnesszonen, sondern aus einem einfachen aufbau aus nur zwei schichten, eine lage baumwolle und einer lage rosshaar, zusammen kaum 20cm dick.
hinzu kam natürlich noch das lange sitzten und die damit verbundene mangelnde bewegung, die sich seid neustem bei mir sehr schnell bemerkbar macht.
wir hatten schnell alles erkundet im hotel, die küche war recht gut und mehr als ausreichend sortiert – gastfreundlich wie diese leute hier halt so sind – und auch das darf man nicht vergessen, dem hotelstandard mit fünfeinhalb sternen angemessen. auch wenn man sagen darf, das man die fünfeinhalb sterne intrenational länderübergreifend nicht vergleichen kann. auf jeden fall schon mal deutlich besser als die bude letztes mal.
mein highlight für diesen tag war: ich war schon laufen. zwar zum einen nicht in die richtung die ich mir ausgeschaut habenund zum anderen weil es mir dann doch zu einladen schien, es einmal in diese richtung zu versuchen. denn beim test- strandliegen kamen ja schließlich schon der ein oder andere läufer aus dieser richtung.
es kam wie es kommen musste, ich habe es zwar geschafft mich zu bewegen, aber fakt ist auch, die aklimatisierung war noch nicht voll vollzogen, diese laufrichtung so gar nicht nach meinem geschmack, weil nur strand ( zum „einlaufen“ nicht sehr geeignet ) und sehr viel volk unterwegs. ich weiß gar nicht ob ich zwei oder drei laufpausen brauchte, aber ich habe es geschafft.
und natürlich spielte die lange sitztende zeit zum flughafen hin, im flieger selbst, auch wenn es genug sitzabstand gab und das wieder sitzten vom einstündigen hoteltransfer ihre eigenen, für mich nicht ganz positive rolle.
die anderen tage klappte das dann aber besser mit der bewegung ( zeitraum 24.10.2011 bis 31.10.2011 ).
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